Health Services Management
print

Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Regionale Variationen in der Gesundheit und Gesundheitsversorgung

Autoren/Herausgeber: Sundmacher, L.
Erschienen: 2016
Publikationsart: Articles in Non-Refereed Journals and Books
ISBN/ISSN: 978-3-658-11010-9
erschienen in: Soziologie von Gesundheit und Krankheit. Wiesbaden: Springer (Hrsg.: M. Richter & K. Hurrelmann)


Zusammenfassung

  • Was versteht man unter regionalen Variationen in der Gesundheit und Gesundheitsversorgung?
  • Was besagt die Hypothese medizinischer Behandlungsstile (medical practice style hypothesis)?
  • Warum betrachtet man regionale Variationen in effektiver, präferenzsensitiver und angebotssensitiver Versorgung?
  • Was sind versorgungssensitive Gesundheitsergebnisse?

Die Analyse regionaler Variationen in Gesundheit und Versorgung ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, in dem sich Soziologen, Mediziner, Pflegewissenschaftler, Public Health-Experten, Geographen und Ökonomen im Wesentlichen vier Fragestellungen widmen: Wie entstehen regionale Variationen in Gesundheit und Versorgung? Welches Ausmaß haben diese Variationen? Welche regionalen Variationen in Gesundheit und Versorgung sind nicht gewollt? Mit welchen Strategien kann man ungewollte regionale Variationen reduzieren?

Warum dieses Forschungsfeld interessant ist und welche Erkenntnisse gewonnen werden können, illustriert man am besten anhand eines Beispiels: Abbildung 1 zeigt die Verteilung von Krankenhausaufenthalten infolge von Herzinsuffizienz, also einer verminderten Pumpleistung des Herzens, bei Frauen im Jahr 2012 auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte.

Weiterführende Links